Im Rahmen von »openART 2026« blickten Leiterin Sara Dietrich, Ex-Juror Wolfgang Suttner sowie die Künstlerinnen und Künstler Frank Bölter, Nikola Dicke und Catharina & Dieter Wagner am 20. September 2026 im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst auf 20 Jahre »Projektstipendium KunstKommunikation« zurück. Im Gespräch mit Onno Bargfrede, stellv. Leiter des Hauses und Betreuer des Stipendiums, ging es nicht nur um die Entstehung und Erfahrungen rund um das Programm, sondern auch um allgemeine Fragen zur künstlerischen Arbeit und Teilhabe im ländlichen Raum.
Live-Mitschnitt auf YouTube
AUFTAKT! Projektstipendium KunstKommunikation 26 im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst
Welche Geheimnisse verbergen die Gewässer und was können wir von ihnen lernen? Mit ihrem Projekt »Mensch, Fluss! Eine märchenhafte Klanglandschaft« lädt die Künstlerin Alisa Tretau ein, sich auf eine immersive Reise zu den Flüssen des Kreises Steinfurt zu begeben. Im Austausch mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik und Alltag sowie durch eigene Wahrnehmungen entwickelt sie neue, zeitgemäße Märchen. Diese Erzählungen thematisieren die vom Menschen veränderte Natur und eröffnen neue Blickwinkel auf unsere Umwelt – poetisch, sinnlich und nachdenklich. In einer Klanglandschaft aus sprechenden Kieseln im Gewölbe des DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst werden die Märchen für das Publikum sinnlich erfahrbar.
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Treten Sie bei weiteren Veranstaltungen, Workshops und Aktionen in Kontakt mit der Künstlerin Alisa Tretau und werden Sie
Teil des Kunstprojekts »Mensch, Fluss!«
Artdoku auf YouTube mit Interview der Künstlerin Alisa Tretau, Impressionen aus der AUFTAKT! Ausstellun g im DA, Kunsthaus und Ausschnitten aus dem Film »Verschwommene Havel – Gesammelter Fluss« – eine kollektive Lecture Performance im Angesicht multipler Krisen kuratiert von Alisa Tretau | Trailer: Teresa Hoffmann | Kamera: Siwei Li und Teresa Hoffmann | gefördert aus Mitteln der dezentralen Kulturarbeit des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf von Berlin, Fachbereich Kultur und des FSK UdK Berlin. Entstanden im Rahmen des MA Kunst im Kontext, UdK Berlin.
Kamera DA, Kunsthaus: Sabine Herke
Fotos: Onno Bargfrede, Constanze Flamme, Sabine Herke, Alisa Tretau
Cut & Composing: herkewerke
© 2026
Im Rahmen Ihres Stipendiums bereiste Loa Göller die Münsterlandregion Kreis Steinfurt in ihrem zum Karaoke-Mobil umgebauten PKW. Dabei lud sie Passantinnen und Passanten zum Mitsingen ein. Die dafür entstandenen Songs und Videos wurden gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung entwickelt. In der ART-Doku auf YouTube berichtet die Künstlerin von ihrer Erfahrung mit diesem partizipatorischen Kunstprojekt im ländlichen Raum und den Begegnungen mit den unterschiedlichen Menschen in Workshops und in der Öffentlichkeit. Sie stellt die entstandenen Karaoke-Clips und zeigt Livemitschnitte der Pit-Stops auf ihrer Mukkefunk Tours.
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RÜCKBLICK!-Doku:
Filmausschnitte aus Projektdokumentation und Mukkefunktour:
Lola Göller, Sumugan Silvanesan & Ute Waldhausen, Onno Bargfrede
Aufnahme Interview: Lola Göller
Fotos: Onno Bargfrede, Lola Göller, Sabine Herke
Composing: herkewerke
Das Kunstprojekt »Tina Coupé: Mukkefunk Tours – Singing Local News« wurde gefördert durch:
Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und Regionales Kultur Programm NRW
mehr Info zum Kunstprojekt »Tina Coupé«
© 2026
»Klangwelt Kreis Steinfurt« ist ein transdisziplinäres Kunstprojekt zur Erforschung der topografischen, lokalen und historischen Identität des Landkreises Steinfurt. In der Auseinandersetzung mit den 24 Kommunen und in enger Kooperation mit den Bewohner:innen des Kreises wurde für jede Kommune eine jeweils charakteristische Klangwelt entwickelt.
In der ART-Doku auf YouTube zum RÜCKBLICK! Projektstipendium KunstKommunikation 25 berichtet der Medienkünstler Hans-Jürgen Poëtz von seiner fast zweijährigen Erkundung und künstlerischen Forschung zur »akustischenDNA«, stellt die drei »Satellitenprojekte« – den Eiskeller Altenberge, die Ochtruper Nachtigallen und das Gravenhorster Popkorn vor – und beschreibt sein Ziel, aus jeder einzelnen Kommune eine prägnante Klangwelt zu destillieren, die eine Geschichte erzählt: Sie nimmt die vor Ort lebenden Menschen, ihre Sprache, Traditionen und Freizeitaktivitäten in den Blick, vertont Gebäude und Objekte und formt aus Natur und Technik ein neues Klangerlebnis.
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»Klangwelt Kreis Steinfurt« wurde von Anfang an über eine eigene Projektwebsite dokumentiert – mit ausführlichen Beschreibungen der Orte, Texten aus künstlerischer und wissenschaftlicher Sicht, Erfahrungsberichten und dem abschließend entstandenen Klangfilm »Klangwelt Kreis Steinfurt« als audivisuelles Portrait des Kreises Steinfurt. www.klangwelt-kreissteinfurt.de
RÜCKBLICK!-Doku:
Kamera Interview: Onno Bargfrede
Ausschnitte aus dem Film »Klangwelt Kreis Steinfurt«: © Hans-Jürgen Poëtz
Fotos: Onno Bargfrede, Kiepenkerlchor, Hans-Jürgen Poëtz
Cori-Roboter, Kniegelenk-OP, Steinfurt: © UKM Marienhospital
»Naodwölschke Wind«: Heinz Wiegmann (Lyrics), Musik: Heinz Hüntler, Nordwalder Kiepenkerlchor
Composing: herkewerke
Das Kunstprojekt »Klangwelt Kreis Steinfurt« wurde gefördert von:
Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und Regionales Kultur Programm NRW
mehr Info zum Kunstprojekt »Klangwelt Kreis Steinfurt«
© 2026
Premiere zum RÜCKBLICK! Projektstipendium KunstKommunikation 25 im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst:
Was wäre, wenn die Reise durch die Zeit tatsächlich möglich wäre? Diese spannende Frage stellte das ART COLЛEKTIV Harald Ansorge, Anja Tchepets und Johan Robin Jugendlichen und Seniorinnen und Senioren aus dem Kreis Steinfurt. Die Teilnehmenden erzählen mit ihrer eigenen Stimme über Sehnsüchte, Ängste und Interessen in der Vergangenheit oder Zukunft, was sie dort erleben, ob sie in die Historie eingreifen oder für immer in der Zukunft bleiben möchten.
Aus den Interviews entstand eine multimediale Performance, die das Kollektiv beim RÜCKBLICK am 23.01.2026 live präsentiert. Jetzt auf YouTube anschauen!
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© Multimediale Performance:
Harald Ansorge | Klangkunst
Anja Tchepets | Bildende Kunst
Johan Robin | Film
Projekt-Dokumentation:
Videoaufnahmen im DA, Kunsthaus: Sabine Herke
Cut & Composing: herkewerke
Das Kunstprojekt »Zeitreise« des ART COLЛEKTIV wurde gefördert durch den LWL-Landschaftsverband Westfalen-Lippe
mehr Info zum Kunstprojekt »Zeitreise«
© 2026
Mit seinem Kunstprojekt »Mirakelsammlung« hat der Künstler Lukas Sünder die Menschen im Kreis Steinfurt nach ihren erlebten Wundern befragt. Dazu hat er im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst eine Votivwerkstatt eingerichtet und sein Projekt in Workshops und an verschiedenen Orten vorgestellt. Als Symbol für das erlebte Wunder konnten sich die Menschen eine wächserne Votivgabe mitnehmen, die der Künstler in seinem Atelier anfertigte. Ziel des Kunstprojekts war es, positive Momente im Leben bewusst zu machen und einen Austausch über wundervolle Erlebnisse zu ermöglichen. RÜCKBLICK! jetzt auf YouTube
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Kamera: Sabine Herke
Fotos: Onno Bargfrede, Sabine Herke
Sound: »Arcadia – Wonders« von Kevin MacLeod | creativecommons.org/licenses/by/4.0/ Künstler: incompetech.com
Cut & Composing: herkewerke
mehr Info zum Kunstprojekt »Mirakelsammlung«
© 2025
Passend zum Jahresthema setzte sich die Historische Präsentation 2025 mit historischen »Mensch-Natur-Verhältnissen« auseinander. Unter dem Titel »WETTER. KRIEGE. PLAGEN.« zeigte die Ausstellung Beispiele aus der Geschichte des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters Gravenhorst und seiner Umgebung. Anhand einzelner Exponante gibt Kuratorin Dr. Uta C. Schmidt Einblicke in das Konzept der Ausstellung. Zusätzlich erläutert die Künstlerin Marte Kießling die Idee hinter der zugehörigen Kunstinstallation »Growth«.
Jetzt auf YouTube!
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Erst seit Beginn der Moderne mit der Industrialisierung greifen Menschen so tief und weitgehend in die Biosphäre ein, dass sich das Antlitz der Erde grundlegend gewandelt hat. Auch in der Vormoderne gab es kein paradiesisches Miteinander von Mensch und Natur. Menschen nutzten ihre Umwelt. Nicht selten haben sie sie auch zerstört. Doch hatten sie ein anderes Bewusstsein für ihr Wirtschaften mit der Natur. Es war zumeist von Aufmerksamkeit und Achtung geprägt. Dies zeigt sich, wenn Katastrophen wie Wetter, Kriege und Plagen die ausbalancierten Mensch-Natur-Verhältnisse heimsuchten.
mehr zur Reihe Historische Präsentation
Beim zweitägigen Filmworkshop für Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 16 Jahren drehte sich alles um die Beziehung zwischen uns Menschen und der Pflanzenwelt – passend zum aktuellen Jahresthema im DA, Kunsthaus. An dem einzigartigen Drehort aus dem 13. Jahrhundert konnten die jungen Filmfans die Grundlagen des Filmemachens kennenlernen: von der Kameraführung über die Regie bis hin zum Schauspiel. Gemeinsam entwickelten sie eine Idee und drehten einen eigenen Kurzfilm »Das Monster im Wald«, der nun auf dem YouTube-Kanal des DA, Kunsthaus zu sehen ist.
»Das Monster im Wald« auf YouTube
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Drehbuch, Kamera, Ton und Schauspiel:
Felipa, Henri, Ida, Johanna, Julie, Julina, Lisa, Luise, Paulina, Sophie, Viktoria
Musik:
»Spooky Stories« – MoodMode
»Acoustic« – Lindsjo Music
»Mysterious Spooky Ambient Background« – vaisnava
Nichts ist so inspirierend wie die Natur! Pflanzen, die Menschen zu Höchstleistungen in Kultur, Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft inspiriert haben, sind das Konzept der Bioinspiration. Dieses Konzept wurde in der Arbeitsstelle Forschungstransfer (AFO) und dem Botanischen Garten der Universität Münster entwickelt. Löwenzahn, Maiglöckchen, Birken und das toxische Mutterkorn sind nur einige wenige Beispiele der Bioinspiration. Hier ist die Zusammenarbeit mit Kunst zur Vermittlung komplexer Wissenschaft von besonderer und entscheidender Bedeutung. Kunst und Wissenschaft schaffen und erhalten Lebensqualität. Wir übernehmen damit auch Verantwortung für die Orte, an denen wir leben. Diese praktizierte, gelebte Einheit von Kunst und Wissenschaft an Lebensorten von uns Menschen ist die Naturphilosophie des Geologen Wilhelm Bauhus, langjähriger Leiter, bis zu seinem altersbedingten Ausscheiden, der AFO.
Livemitschnitt auf YouTube
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Ein Vortrag im Rahmen der Sommerausstellung »BIOPHILIA. Von Pflanzen und Menschen« im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst vom 05.07. – 24.08.25
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Pflanzenseelen und essbare Körper. Andreas Weber über Lebendigkeit als gegenseitige Verflechtung
Der Biologe und Philosoph Dr. Andreas Weber ergründet Lebendigkeit als persönliche und leibliche Erfahrung. Lange galten Pflanzen als essbare Objekte, ohne Geist und Gefühle. Heute wissen wir, dass Bäume und Blumen miteinander sprechen und ihre Bedürfnisse ausdrücken. Pilze machen uns vor, dass Leben heißt, seine Form zu wandeln und zu wachsen, indem wir uns gegenseitig durchdringen. Wir steuern auf eine Revolution in unserem Bild vom Leben zu.
Livemitschnitt auf YouTube
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Selbst die fremdesten Wesen sind uns ähnlicher, als wir lange zuließen. Mit allen teilen wir die subjektive Erfahrung, wie es ist, am Leben zu sein – verbunden in einem gewaltigen, von Fühlen und Erleben vibrierenden Stoffwechsel.
Ein Vortrag vom 09.07.25 im Rahmen der Ausstellung »BIOPHILIA. Von Pflanzen und Menschen« | 05.07. – 24.08.25 im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst.
Mit finanzieller Unterstützung durch EUROPE DIRECT Steinfurt.
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