Leonore Poth zeichnet in ihrem Animationsfilm »Die Kinder von Hopsten« im Wortsinn ihre Sicht von Hopsten, ein Bild der Region. Ihre Annäherung an Landschaft und Leute hat die Künstlerin aufgrund der aktuellen Ereignisse modifiziert und konzentriert sich auf die große gesellschaftliche Aufgabe, nämlich der Begegnung mit und Integration von Flüchtlingen. mehr
Ein Klostergarten für Gravenhorst war sicher schon lange ein mehr oder weniger geheimer Wunsch des kunstinteressierten Publikums. Mit dem nun von Reinhard Krehl eingereichten Projekt verbinden sich idealerweise Ort und Region, klösterliche Tradition, Buchkunst und Pflanzenkunde zu einem modernen individualisierten Blick auf die Flora der Umgebung und deren Bedeutung für die Menschen. mehr
Matthias Beckmann versteht das Medium Zeichnung als künstlerische Reflexion von Alltagssituationen, an denen er teilnimmt. In seinem Postkartenprojekt wird er Privatwohnungen auf Einladung zeichnen. Der fremde, aber durch Beckmanns Zeichenstil auch diskrete Blick, wird auf Postkarten gedruckt, die auch in den Verkauf gelangen. mehr
Mit dem Projekt »Layers« thematisiert Sabine Ammer das Verhältnis des Künstlers zu seinem Werk und das des Betrachters zum Werk. Schilder mit dem Text »Bitte nicht berühren« hängen überall in den Museen. Aber wenn man als Besucher von der Künstlerin selbst die Aufforderung erhält, ihr großes Landschaftsbild mit Kloster, das gerade erst entstanden ist, wieder zu übermalen, dann ist das nicht nur recht ungewöhnlich, sondern sie bricht damit ein Tabu. mehr