Ortsanaloge Handlung für DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst
Während ihres Arbeitsaufenthaltes stellt An Seebach exklusiv für das Kloster Picknickdecken her. Besucher können so das Klostergelände individuell erobern, sich spontan im Freien ausruhen oder mit Freunden picknicken. Applizierte Motive spiegeln die Geschichte des Klosters und collagieren die jüngste Kunstgeschichte der Projektstipendien mit historischen Details und klösterlicher Flora. mehr
Unter dem Motto »Was ist mir wichtig der Welt mitzuteilen« lädt die Künstlerin in ihrem Projekt die Bürger dazu ein, analoge Nachrichten über den Wasserweg mit der »Flaschenpost-Skulptur« zu verschicken. Das Projekt bietet auf dem verzweigten Wasserweg analoge Strukturen zur internationalen Vernetzung – eine spannungsreiche, romantische Antwort auf die globale, digitalisierte Welt. mehr
Wasserskulpturen nennt Gilbert Geister diese flüchtigen Gebilde, die nur für einen kurzen Augenblick existieren und sich gleich wieder auflösen. Im Rahmen des Projektstipendiums soll eine Fontäne an einem der Klostergewässer entstehen. Das Kernstück der Plastik ist eine Schale, die über Drahtseile von zwei Personen ruckartig aus dem Wasser gezogen werden kann und so Wassermengen in die Luft schleudert. mehr
Das Projekt »Wachsen« greift die historische Bedeutung vom Kerzenwachs als zentralen und lebensnotwendigen Werkstoff im Kloster, als einzige Lichtquelle in der Dunkelheit, auf. Für Wegemann meint »Wachsen« Material und Prozess zugleich und verbindet Historie mit unmittelbaren Fragestellungen der Bildhauerei und deren Form en in der zeitgenössischen Kunst. mehr