Die Installationen kreisen um das Thema Kunst, Natur und Technik. Das Prinzip der Metamorphose, der Veränderung und Bewegung sind Grundelemente unserer gemeinsamen atmenden Objekte. Das Aufsteigen der Formen lässt an Wachstum denken, an sich der Sonne, dem Licht entgegenrecken bis zur prallen Fülle, ans Aufblühen im Zeitraffer. Dagegen kann das Zusammensinken, Schrumpfen und Entleeren mit Verfall assoziiert werden. mehr
Die Theorie besagt, dass es Schwarze Löcher gibt. Sie sind zum Teil erklärt und berechnet. Sie sind weit von uns entfernt – in unendlichen Weiten. Oder kann man sie auch in der Nähe finden? Geschichte und heutige Realität, Natur und Landschaft bieten das Arbeitsfeld, das fotografisch, zeichnerisch und skulptural dokumentiert und kommentiert wird. mehr
Vor dem Baumarkt ist eine Baustelle eingerichtet. Hier wird geschalt, Beton angemischt und gegossen. Nach und nach entsteht aus den Buchstaben des Worts »SELBST« ein Beton-Tresen, der bei Tee und Kaffee zum Gespräch auf der Baustelle einlädt. Es geht um den Austausch über eigene Projekte und um ein Philosophieren über das Selbst. mehr
Das künstlerische Vermittlungsprojekt »Die Auflösung des Sehens« ist eine Herausforderung an alle Sinne aller Besucher, denn es wendet sich zugleich an Blinde, Sehbehinderte und Sehende. Es ist eine kritische Reflexion über die Überbewertung des Sehens als dominanter Wahrnehmungsaspekt in unserem Alltag und auch in der Kunst. mehr