[:de]»Unser Weltgeschehen funktioniert im 24-Stunden-Rhythmus. Um Mitternacht fängt ein neuer Tag, etwas Neues an. So ist die Realität jeden Tag ein wenig anders – dabei ist ‘ein wenig’ oft sehr groß. Wir wachen auf und erfahren, dass ein Land nicht mehr existiert, dass unsere Währung nichts mehr Wert ist oder die üblichen Bezeichnungen von etwas veraltet sind. Es entstehen Löcher im gewohnten Bild. Die Realität scheint zu zerfallen.« (Edisherov & Kuznetcowa)
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Wie wahr und vorausschauend diese künstlerische Betrachtungsweise von Alexander Edisherov & Katerina Kuznetcowa in Zeiten von Covid-19 ist! Doch das Loch als Leerstelle und zugleich Konzentrationspunkt bietet Raum für zeitlose formale und philosophische Interpretationen: Also nutzt die Liegefläche für einen Perspektivwechsel – natürlich allein oder max. zu zweit mit Abstand – sie ist groß genug! – So kann der Himmelstisch zu einem Ort werden, der Träume absorbiert, sie in ferne Galaxien katapultiert und ein Stück Himmelsgewölbe perforiert. Die Erlebnisskulptur verführt zum Wollkenreisen und Sternegucken und entstand als Abschluss des ProjektstipendiumKunstKommunikation 2014, die Liegefläche 2019 im Rahmen der Gravenhorster SAISONALE* – gefördert durch das Land NRW und die Kreissparkasse Steinfurt
Originalbeitrag auf Instagram
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[:de]Druckfrisch gelandet! Wie gern hätten wir euch unsere Gebrauchsanleitung für das KLOSTERGRÜN zum Start der Gravenhorster SAISONALE* 2020 – temporäre Kloster.Garten.Kunst persönlich in die Hand gedrückt! Als perfekten Begleiter um die Skulpturen auf dem Gelände des DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst auf eigene Faust zu erkunden: z.B. die Dialogfontäne von Gilbert Geister, den SELBST-Tresen von Oliver Garther, die Zone von Dagmar Demming oder den Himmelstisch von Alexander Edisherov & Katerina Kuznetcowa …
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Damit ihr wenigstens virtuell auf Tour gehen könnt, stellen wir euch die Skulpturen und Kunstinstallationen im Außenraum hier in den nächsten Wochen vor. So könnt ihr mit unserem Hashtag #KLOSTERGRÜN auf Facebook und Instagram spazierengehen – allein, mit der Liebsten oder dem Hund – und falls ihr auf andere Kunstfreunde trefft: Bitte schön Abstand halten! Geschenk-Aktion: Zum Start haben wir die ersten 20 Exemplare der neuen Broschüre verschenkt!
P.S. Für alle, die unsere Geschenk-Aktion verpasst haben: Selbstverständlich verschicken wir die Broschüre auch! Preis pro Stück 5 € zzgl. 2 € Versand innerhalb Deutschland.
Einfach über unser Kontaktformular mit »Ja ich will KLOSTERGRÜN!» bestellen!
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[:de]Einen »Bienentanz-Workshop« mit lokalen Tanzgruppen veranstalten… mit regionalen Imkern sprechen und die Klang-, Bewegungs- und Kommunikationsformen der Bienen weiter erforschen… Das würde Künstler Jorn Ebner (Nominal Extrem) jetzt gerne in Gravenhorst tun… Nun muss der diesjährige Stipendiat auch zuhause in Berlin bleiben. Untätig ist er aber nicht: Er arbeitet an Klang- und Tanzperformances, macht Fotos und dreht ein Video zu seinem Projekt. Ein paar Impressionen hat er uns bereits geschickt. Wir sind sehr gespannt:
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»Inspiration gab mir dazu die Beijing Oper, eine traditionelle chinesische Theaterform, die mit stark geschminkten Gesichtern und opulenten Kostümen arbeitet… Meine Masken habe ich den Fotografien von exotischen Bienen (vor allem aus Südamerika) entlehnt. Auch indigene Völker nutzen Gesichtsbemalung, die eine Nähe zu ihrer natürlichen Umwelt nahe legt. Die starke Formalisierung und Verkünstlichung der Gesichter in meinen Video-Stills und des Auftakt-Outfits, setzen einen visuell markanten Beginn. Im Münsterland nähere ich mich der Auseinandersetzung mit den Bienen mittels einer Art der äußerlichen Aneignung.«
Mehr zum Kunstprojekt »Klangrecherche / Tänzelrecherche«
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[:de]»Growth« trotzt Covid-19! Marte Kiessling ruft alle Daheimgebliebenen auf, sich von Zuhause aus an ihrem Projektstipendium KunstKommunikation zu beteiligen:
»Langeweile zuhause? Immer noch zu viel Plastikmüll? Kein Problem, denn Art goes on! Ich arbeite in meinem Atelier fleißig an ‘Growth’ weiter und brauche dafür Eure Hilfe: Sammelt zuhause oder beim Spazierengehen Plastikmüll und lasst eurer Kreativität freien Lauf, bastelt Blüten, Blätter, Pflanzen…
Anleitungen als PDF findet Ihr hier. Lustige Missgeschicke oder fantastische Bastelergebnisse – lasst uns teilhaben!
Postet eure Werke als Foto oder Video und markiert uns mit @dakunsthaus.
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Und wenn der ganze Wahnsinn vorbei ist, könnt ihr eure Werke im DA, Kunsthaus abgeben oder ich komme bei euch vorbei und sammle alles ein. Alternativ könnt ihr mit mir auch über Postversand sprechen… Gern weiterleiten!! Viel Spaß und alles Gute für Euch! Liebe Grüße von Marte«
Mehr zum Projekt »Growth«
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[:de]In vielen modernen Städten gibt es immer weniger Orte mit freizugänglichen und bequemen Sitzgelegenheiten, die zum Innehalten einladen. Mit seiner Bank-Skulptur »Social Bench / Bank Heat« schuf Malte Bartsch eine Lagerfeuersituation im öffentlichen Raum, um gemeinsames Beisammensein zu fördern.
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[:de]Mit ihrem Gravenhorster MALBUCH machten Dieter Call & Anja Voigt Bild- und Textvorschläge und riefen zum Gestalten und Verändern auf. Projektbegleitend fanden Malworkshops statt. Jeder war eingeladen, sein gestaltetes Malbuch für die Präsentation im Projektraum und auf der Website der Künstler einzureichen.
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[:de]Bürger/innen aus dem Kreis Steinfurt waren eingeladen, ihren Vorgarten für kommunikative Feldforschung zu öffnen. Untersuchungen der kreativen Vorstellungen der Gartenbesitzer trafen auf ästhetische Gestaltungsprinzipien und wurden vom Künstler zeichnerisch aufgenommen.
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[:de]Wie schmeckt ein Rembrand? Was für ein Kunstwerk wäre Ihr Lieblingsessen, wenn es ins Museum käme? KunstVerzehr servierte Kunst auf dem Teller – und lud zur Diskussion über Kunst und Geschmack ein.
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[:de]Die Installationen kreisen um das Thema Kunst, Natur und Technik. Das Prinzip der Metamorphose, der Veränderung und Bewegung sind Grundelemente unserer gemeinsamen atmenden Objekte. Das Aufsteigen der Formen lässt an Wachstum denken, an sich der Sonne, dem Licht entgegenrecken bis zur prallen Fülle, ans Aufblühen im Zeitraffer. Dagegen kann das Zusammensinken, Schrumpfen und Entleeren mit Verfall assoziiert werden.
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[:de]Die Theorie besagt, dass es Schwarze Löcher gibt. Sie sind zum Teil erklärt und berechnet. Sie sind weit von uns entfernt – in unendlichen Weiten. Oder kann man sie auch in der Nähe finden? Geschichte und heutige Realität, Natur und Landschaft bieten das Arbeitsfeld, das fotografisch, zeichnerisch und skulptural dokumentiert und kommentiert wird.
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