Projektstipendium KunstKommunikation 2015


„Flaschenpost– Nachrichten aus Hörstel dem Tor zur Welt“ von Anne Berlit

Unter dem Motto "Was ist mir wichtig der Welt mitzuteilen" lädt die Künstlerin in ihrem Projekt die Bürger dazu ein, analoge Nachrichten über den Wasserweg mit der "Flaschenpost-Skulptur" zu verschicken. Das Projekt bietet auf dem verzweigten Wasserweg analoge Strukturen zur internationalen Vernetzung - eine spannungsreiche, romantische Antwort auf die globale, digitalisierte Welt.


Dialogfontäne von Gilbert Geister

Wasserskulpturen nennt Gilbert Geister diese flüchtigen Gebilde, die nur für einen kurzen Augenblick existieren und sich gleich wieder auflösen. Im Rahmen des Projektstipendiums soll eine Fontäne an einem der Klostergewässer entstehen. Das Kernstück der Plastik ist eine Schale, die über Drahtseile von zwei Personen ruckartig aus dem Wasser gezogen werden kann und so Wassermengen in die Luft schleudert.


„O.T. (Gravenhorster Blatt), Hörstel, 2015“ von An Seebach

Ortsanaloge Handlung für DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst
Während ihres Arbeitsaufenthaltes stellt An Seebach exklusiv für das Kloster Picknickdecken her. Besucher können so das Klostergelände individuell erobern, sich spontan im Freien ausruhen oder mit Freunden picknicken. Applizierte Motive spiegeln die Geschichte des Klosters und collagieren die jüngste Kunstgeschichte der Projektstipendien mit historischen Details und klösterlicher Flora.


Wachsen von Katrin Wegemann

Das Projekt „Wachsen“ greift die historische Bedeutung vom Kerzenwachs als zentralen und lebensnotwendigen Werkstoff im Kloster, als einzige Lichtquelle in der Dunkelheit, auf. Für Wegemann meint „Wachsen“ Material und Prozess zugleich und verbindet Historie mit unmittelbaren Fragestellungen der Bildhauerei und deren Form en in der zeitgenössischen Kunst.


Teilnehmer/Innen der Ideenwerkstatt in 2014

deren Projektideen leider nicht zur Umsetzung gelangten, waren:

„Eremitage von Gravenhorst“ von Pfelder, Berlin (hier geht es zur Künstlerseite www.pfelder.de)

„Geschichte der Orte/ Orte der Geschichte(n) einfangen – eine Spurensuche“ von Daniela Toebelmann und Carola Keitel, Lüneburg und Köln (hier geht es zur Künstlerinnenseite www.carolakeitel.com)

„Trink Tee, dann geh“ von Inken Hilgenfeld, Regensburg (hier geht es zur Künstlerinnenseite www.inkenhilgenfeld.de)

„RE/USE“ von Can Sungu, Berlin (hier geht es zur Künstlerseite www.cansungu.com und www.dertigerkommt.de)

„Gepolter in der Nacht“ von Catriona Shaw und Malve Lippmann, Berlin (hier geht es zur Künstlerinnenseite www.gooey.de)

„Duftlandschaften“ von Dejan Markovic, Berlin (hier geht es zur Künstlerseite www.markovicdejan.com)

„asupi“ von Daniela de Maddalena, Biel/Bienne CH (hier geht es zur Künstlerinnenseite www.arthopper.ch)

„Unsichtbare Präsenz“ von Eliana Heredia (hier geht es zur Künstlerinnenseite www.elianaheredia.com)

„Zwischenstimmen“ von Dina Boswank, Berlin (hier geht es zur Künstlerinnenseite www.schnittmengen.de)